Mutige Wege

Mutige Wege

Viele unserer Klienten haben beeindruckende Lebensgeschichten hinter sich. Hier sind einige davon genannt.

Sandro – Beschäftigung

Sandrohatte alles - einen gut bezahlten Job, ein eigenes Zuhause, gute Freunde und eine Familie, mit der er eng verbunden war. Vor vier Jahren verlor er alles durch Alkoholismus. Sie lebte in einem Obdachlosenheim und fühlte sich deprimiert, hoffnungslos und allein. Mit harter Arbeit und Entschlossenheit bekam Sandro einen Job als zertifizierter Flagger für eine örtliche Verkehrskontrollfirma. Wir halfen ihm,seinen Traum, wieder zu arbeiten und in sien eigenes Zuhause zurückzukehren, zu verwirklichen. Heute beaufsichtigt Sandro 51 Flagger, ist nach vier Jahren weiterhin nüchtern und bleibt ein Mann mit tiefem Glauben. Sandros größte Freude ist die Wiedervereinigung mit seiner Tochter und Enkelin nach vielen Jahren und dem Wissen, wie stolz sie auf ihn sind.

Karin – Wohnen

Als alleinerziehende Mutter im Alter von nur 19 Jahren ist Karin entschlossen, sich und ihrem 4 Monate alten Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen. Karins Probleme begannen, als ihre Familie ihr Zuhause bei einem katastrophalen Unwetter verlor. Schließlich in die Obhut von arche-nord gebracht, fand sich Karin nach dem Ausstieg aus dem Sozialsystem wieder obdachlos. Karin lebte in verschiedenen Einrichtungen, bevor sie zu uns fand. Karin kämpfte mit einer Lernschwäche und verließ sich stark auf unsere Hilffe, um sie bei der Bewältigung des komplexen und überwältigenden Prozesses der Wohnungssuche zu unterstützen. Mit der Hilfe und Unterstützung von uns ist Karin nun in ihrem eigenen Zuhause und arbeitet daran, ihren Schulabschluss nachzuholen. Karin hat ihrem Fallmanager versprochen, dass "Misserfolg keine Option ist!".

Martin – Wohnen

Als Martin nach langer, intensiver Haft aus dem Gefängnis entlassen wurde, war er obdachlos. Er beantragte die Unterbringung durch ein Gefängnisumleitungsprogramm. Da Martin kein Telefon hatte, blieb er in der Nähe von unserer Einrichtung auf den Straßen, um in engem Kontakt mit seinem Fallmanager zu sein, und besuchte sie mehrmals wöchentlich. Vier Monate später bezog Martin sein neues Zuhause. Als Martins Fallmanager ihn fragte, wie er sauber und nüchtern geblieben sei, ohne Ärger und ohne Gefängnis, während er auf die Unterkunft gewartet habe, sagte er: " Sie arbeiten die ganze Zeit so hart, um mir eine Wohnung zu besorgen. Sie haben so viel für mich getan. Ich war ein Niemand, niemand hat mich jemals bei meinem Namen genannt. Ich war nur ein Obdachloser von der Straße, dessen zweites Zuhause das Gefängnis war, und niemand hat sich jemals so um mich gekümmert wie Sie. Also, wie kann Vielleicht habe ich Sie im Stich gelassen? Sie haben mich inspiriert und motiviert, dorthin zu gelangen, wo ich heute bin.".